| Phil Hellmuth |
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Hellmuth besuchte drei Jahre lang die University of Wisconsin, bevor er sie verließ, um sich ganz dem Poker zu widmen. Manchmal wird er wegen seines teilweise schlechten Benehmens am Pokertisch und seines großen Egos als „poker brat“ (Poker-Rüpel) bezeichnet. Trotz seines Rufes werden seine Erfolge in der Pokerszene höchst respektvoll betrachtet. Bis 2006 hat er zehn WSOP Bracelets gewonnen, alle im Texas Hold’em. Hellmuth ist auch der Sieger der dritten Saison von Late Night Poker. Im Jahr 2005 gewann Hellmuth die erste Ausgabe des National Heads-Up Poker Championship. Er setzte sich dabei auf dem Weg ins Finale gegen Men Nguyen, Paul Phillips, Huck Seed, Lyle Berman und Antonio Esfandiari durch. Dort besiegte er dann Chris Ferguson in zwei von drei Spielen. Hellmuth war fassungslos, als Ferguson das zweite Spiel gewann, schüttelte seinen Kopf und verließ den Saal. Der Kamera sagte er: „He had threes, how lucky can you get?“ (Er hatte nur ein Dreierpaar, wie viel Glück kann man haben?) Hellmuth versuchte 2006 erneut zu gewinnen, verlor aber in der ersten Runde gegen Chip Reese. Bis 2006 gewann er mehr als 8.325.000 US-Dollar in Pokerturnieren. Hellmuth hält mehrere Rekorde bei der World Series of Poker, unter anderem diese:
Hellmuth nahm an der ersten Saison der Serie High Stakes Poker auf Game Show Network teil, wo er rund 150.000 US-Dollar verlor. Im Frühjahr 2006 übernahm Hellmuth Phil Gordons Aufgabe als Kommentator von Bravos Celebrity Poker Showdown. Hellmuth wohnt in Palo Alto in Kalifornien mit seiner Ehefrau Katherine Sanborn (einer Psychiaterin an der Stanford University) und seinen zwei Söhnen, Phillip III und Nicholas. Phil Hellmuth nennt Johnny „Cakes“ Auville und Jason „Lurch“ Bishop als zwei Leute, die ihn dazu ermuntert haben, eine professionelle Pokerkarriere zu beginnen.
WSOP Siege
Bis heute hat Hellmuth bei der World Series of Poker 4.765.894 US-Dollar gewonnen.
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